Honig - die Summe der Inhaltsstoffe macht's

Naturbelassener Honig besteht hauptsächlich aus Trauben- und Fruchtzucker, beinhaltet aber außerdem über 180 verschiedene Stoffe. Darunter auch Mineralstoffe, organische Säuren, Spurenelemente, Aminosäuren, antibakterielle Wirkstoffe und Enzyme. Nicht umsonst werden dem Honig von alters her gesundheitsfördernde und heilende Wirkungen zugesprochen. So wird Honig auch in der heutigen Medizin zur Wundbehandlung eingesetzt.
Das Kandieren, auch Kristallisieren genannt, ist bei naturbelassenem Honig ein normaler Vorgang. Dabei verhalten sich die verschiedenen Honigsorten unterschiedlich. Während z.B. Akazienhonig sehr lange flüssig bleibt, kandieren die meisten Blütenhonige sehr schnell. Waldhonige bewegen sich dazwischen. Dabei haben manche Blütenhonige die Eigenschaft, sehr hart zu kandieren. Durch wohldosiertes Rühren während dieses Vorgangs geben wir solchen Honigen eine dauerhaft fein-cremige Konsistenz. Kandierte Honige kann man durch schonendes Erwärmen im maximal 40°C warmen Wasserbad wieder verflüssigen.

Weiß verfärbte Bereiche an der Oberfläche oder am Glasrand bezeichnet man als Blütenbildung. Diese tritt manchmal bei besonders wasserarmen Honigen auf und ist, obwohl optisch nicht schön, eigentlich ein Qualitätsmerkmal.

Um die Honig-Aromen bestmöglich zu erhalten, legen wir großen Wert darauf, dass Honig nur aus reinen, hellgelben, unbebrüteten Waben gewonnen wird. Nur hier reift der Honig in direktem Kontakt mit bestem Bienenwachs. Bei dunklen Brutwaben lagert der Honig in den alten Kokons der Bienenbrut ohne Wachskontakt. Bei diesem Verfahren kann man zwar die Honigausbeute erhöhen, muss aber unseres Erachtens Abstriche beim Geschmack in Kauf nehmen.